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Solidarisches Berlin: Zukunft statt soziale Herkunft.

Ich bin der Überzeugung, dass sozialer Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit das Fundament unserer Stadtgesellschaft bilden. Wir haben viel erreicht. Aber wir haben in Berlin in den letzten Jahren die sozialen Fragen noch nicht ausreichend beantwortet. Ich will, dass Familien nicht darüber nachdenken müssen, ob die eigenen Kinder ausreichend unterstützt werden. Junge wie ältere Menschen sollen ausreichend Freiräume finden.

Mit der Koalition werden wir

  • die Qualität unserer Kitas und Schulen verbessern,

  • Investitionen in die Schulausstattung erhöhen und verstetigen,

  • Sport- und Freizeitangebote sowie soziale Einrichtungen strukturell unterstützen.

Jedes Kind ist gleich viel wert!

Die Ungleichheit wächst nicht nur im Vergleich der Bundesländer, sie wächst auch innerhalb Berlins und unseres Bezirks. Wer im Wedding aufwächst, hat statistisch gesehen einen schwereren Start ins Leben als junge Menschen in anderen Teilen des Bezirks. Ein Teil steht hier vor richtig harten Herausforderungen. 

 

Ich bin der Überzeugung, dass es den starken Staat mit einer gut ausgebauten sozialen Infrastruktur braucht, die insbesondere junge Menschen befähigt, in ein gutes Leben zu starten. Im Sommer 2020 wurde in der Möwensee-Schule der Ergänzungsbau als Teil der von der SPD initiierten Schulbauoffensive eröffnet. Hier und an der Gottfried-Röhl-Grundschule muss Ausstattung so gut werden, dass Kinder sich wohl fühlen und sich ihren eigenen Stärken und Interessen entsprechend entwickeln können. Die Zustände an der Anna-Lindh-Grundschule sind unhaltbar. Hier kämpfen wir weiter gemeinsam für eine umfassende Sanierung des Standortes. 

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Christian Schwier - stock.adobe.com

Auf dem künftigen Manga-Bell-Platz im Afrikanischen Viertel.

Frei- und Rückzugräume für junge Menschen schaffen!

 

Jugend und Jugendkultur benötigt Freiräume - innerhalb und außerhalb von Familie, Schule und Jugendhilfe. Wachsen Kindern in schwierigen ökonomischen Verhältnissen auf, ist häufig der Zugang zu kulturellen und sportlichen Aktivitäten eingeschränkt. Hier setzen offene Freizeiteinrichtungen und Vereine an. Beide weisen daher oft einen hohen Anteil junger Menschen aus einkommensärmeren Familien auf.

Unser Bezirk verzeichnete bis zum Jahr 2018 den stärksten Rückgang an Jugendfreizeiteinrichtungen im Vergleich aller Berliner Bezirke. Fehlen geeignete Frei- und Rückzugsräume werden diese

wichtigen Lebensbereiche in die Familie oder die eigene Interessengruppe verlagert. Erfolgreiche Zusammenarbeit braucht verlässliche Strukturen. Grundlage dafür ist eine gute Ausstattung und Planungssicherheit. Hierfür wurde in der Koalition ein wichtiger Grundstein für eine finanzielle Unterstützung gelegt. Jedoch muss nun dauerhaft Planungssicherheit durch eine flächendeckende und konstante Förderung folgen.

Sport- und Freizeitangebote dauerhaft unterstützen!

Ob BSC Rehberge, BFC Meteor 06, Tanz- oder Laufgruppe: Gerade in Corona-Zeiten merken wir, welch einen unverzichtbaren Beitrag Sport zum Zusammenleben im Wedding leistet. Er fördert die Bildung, Integration und Gesundheit. Sportvereine bieten oft die ersten Gelegenheiten, ehrenamtliches Engagement und Teamstrukturen zu erfahren. Die Vereine brauchen aber Planungssicherheit - nicht nur in Coronazeiten, sondern auch darüber hinaus. Mit der Koalition wollen wir deshalb die Sanierung und das Vereinsinvestitionsprogramm fortführen. Sport treiben darf weder am Geld scheitern, noch an zu wenigen Sportflächen.

 

Menschen wollen im Rahmen ihrer Fähigkeiten für sich und die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen, sich freiwillig zu engagieren und gegenseitig unterstützen. Hierfür braucht es die entsprechenden Strukturen und Orte. Ich setze mich für eine stabile Finanzierung von Stadtteilzentren, Begegnungsstätten, Freizeiteinrichtungen und Nachbarschaftsheimen ein.  

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